Als Troll wird im Netz eine Person bezeichnet, die mit Absicht durch unqualifizierte Beiträge eine Diskussion in einem Forum oder Blog stört. Die entsprechende Tätigkeit wird "trolling" genannt. Dabei ist besonders eine große Gleichförmigkeit der "Beiträge" charakteristisch. [https://www.internet-abc.de/eltern/lexikon/t/troll/]
Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die im Internet vorsätzlich mit „zündelnden“ Flame-Kommentaren (Beleidigungen) einen verbalen Disput entfachen oder absichtlich Menschen im Internet verärgern will. Dies geschieht zur Unterhaltung des Trolls normalerweise durch das Posten entzündlicher und abschweifender, irrelevanter oder nicht themenbezogener Nachrichten und Beiträge in einer Online-Community (beispielsweise einer Newsgroup, einem Forum, einem Chatroom oder einem Blog). Ihre Kommunikation in diesen Communitys ist auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielen. Dies erfolgt mit der Motivation, eine emotionale Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen. In darauf bezogenen Bildern wird oft der aus der Mythologie bekannte Troll dargestellt. Die entsprechende Tätigkeit wird „Trollen“ genannt. [https://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)]
Der beste Ort um einen mythischen Troll zu finden ist unter einer Brücke. Aber genau wie beim mythischen Troll gibt es verschiedene Orte, an denen Internet Trolle abhängen. Dies sind Orte, an denen sie leicht Inhalte unter einem anonymen Pseudonym veröffentlichen können. Das bedeutet, dass Internet Trolle normalerweise nicht in einer Online Community zu finden sind, wo jeder Kommentar genehmigt werden muss. Sie wollen in der Lage sein, ohne Verzögerungen zu posten und niemand soll wissen, wer sie wirklich sind. Einer der Orte, an denen man Internet Trolle häufig findet, ist bei YouTube. Unter beliebten Videos findet man viele Trolling-Kommentare. Noch häufiger auf YouTube sind Internet Trolle, die sich im Livechat-Bereich von Videos aufhalten. Diese Livestreams sind perfekte Orte für einen Internet-Troll. Man kann Trolle auch in der Kommentar-Sektion von Video-Gaming-Websites finden. Sie sind fast überall im Internet zu finden, wo sich Leute treffen, um Dinge zu besprechen. [https://www.openpr.de/wiki/internet-troll]
In der nordischen Mythologie ist ein Troll ein plumpes, haariges, langnasiges Fabelwesen, das manchmal bösartig ist, manchmal nur nervig. Im Internet bezeichnet man als Troll eine Person, die andere Nutzer belästigt, mutwillig Diskussionen stört, zum Beispiel durch provozierende, beleidigende oder schlicht vom Thema ablenkende Zwischenrufe. Trolle sind gern auf Twitter und Facebook aktiv. [https://www.klimafakten.de/meldung/ratgeber-konstruktiv-auf-internet-trolle-reagieren]
Mancher Internettroll trollt subtil, ein anderer grob und plump. Ein anderer wiederum trollt mit Strategie, während ein weiterer Troll ohne sich über die Konsequenzen Gedanken gemacht zu haben einfach drauflostrollt. Das Ziel bleibt jedoch immer das Gleiche: stören, provozieren, die Nutzer zur Weißglut bringen.
Der Begriff „Troll“ stammt nicht, wie oft vermutet, aus der nordischen Mythologie, sondern vom Angelsport „trolling with bait“ (zu deutsch: „Schleppangeln“). Beim Schleppangeln wird der Angelköder hinter ein fahrendes Boot ins Wasser geworfen und so lange hinterher gezogen, bis ein Fisch anbeißt. Der Begriff „trolling“ leitet sich also aus dem Vorgang des Köderns ab, welcher über einen längeren Zeitraum erfolgt. Eine Person, die trollt, benutzt diese Strategie des Schleppangelns, indem sie eine Community oder Einzelpersonen mit Beiträgen immer wieder auf sich aufmerksam macht und somit ködert. Dieser Vergleich wurde erstmals im Jahre 1995 innerhalb einer Usenet-Gruppe dokumentiert, in der das Thema „Hoch-zeiten“ diskutiert wurde. Warum ein Troll so viel Energie und Passion aufbringt, nur um andere Nutzer zu verärgern, ist bisher nicht geklärt. Fakt ist jedoch, für einen Troll ist das Trollen ein Spiel. Allerdings ein Spiel, in dem nur er die Spielregeln kennt und sie jederzeit nach Lust und Laune ändern kann. Es kann also gesagt werden, dass ein Troll ein Nutzer ist, welcher zwar die Intention hat, zu stören, aber das Trollen zu seiner eigenen Belustigung und bzw. der Anderen anwendet. Deswegen kann Trollen klar von Phänomenen wie Cyberstalking oder Cybermobbing abgegrenzt werden, da diese Tätigkeiten nicht als Spiel angesehen werden und dort einem einzelnen Menschen bewusst Schaden zugefügt wird. Einen typischen Trollkommentar gibt es nicht. Das bedeutet natürlich gleichzeitig, dass es sehr schwer ist, einen Troll zu erkennen. Es kann also keine Software entwickelt werden, die einen Trollkommentar automatisch erkennt und anzeigt, bevor es zu spät ist und ein großer Troll-sturm entfacht wurde. Dies stellt im Wesentlichen auch das große Problem dar: Wurde erst ein Trollsturm ausgelöst, gibt es so leicht keine Möglichkeit mehr, diesen zu bändigen. Und genau das ist das Ziel eines Trolls.
Einen typischen Trollkommentar gibt es nicht. Das bedeutet natürlich gleichzeitig, dass es sehr schwer ist, einen Troll zu erkennen. Es kann also keine Software entwickelt werden, die einen Trollkommentar automatisch erkennt und anzeigt, bevor es zu spät ist und ein großer Troll-sturm entfacht wurde. Dies stellt im Wesentlichen auch das große Problem dar: Wurde erst ein Trollsturm ausgelöst, gibt es so leicht keine Möglichkeit mehr, diesen zu bändigen. Und genau das ist das Ziel eines Trolls. Dienste, in denen Kommentare nicht kontrolliert und direkt freigeschaltet werden, gelten als problematisch, da andere Nutzer so den Trollen ausgeliefert sind. Social-Media-Plattformen, auf denen Nutzer aktiv andere Nutzer blocken können, wie beispielsweise bei Twitter, helfen, einem Troll aus dem Weg zu gehen. Ein Troll reagiert dann in den meisten Fällen damit, dass er sich einfach auf den nächsten Kampfplatz weiterklickt. Wenn ein Troll allerdings zu spät erkannt wird, kann es geschehen, dass durch die Reaktionen der anderen Nutzer ein Troll bekommt, was er möchte, und zwar das totale Trollchaos. Diskussionen in einem Foren-Thread sind in diesen Fällen oftmals wirr und ungeordnet und es hilft dann nur noch, diese komplett unsichtbar zu machen und allen Nutzern die Möglichkeit zu nehmen weiterhin zu kommentieren. Dies ist ärgerlich, da Diskussionen, welche vielleicht vorher konstruktiv waren, für die Nutzer nicht mehr zugänglich sind. [https://www.digitalwelt.org/themen/social-media/internet-trolle]
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