SPAREN – 4 – SPARPOTENTIAL ZU HAUSE

keyboard_arrow_right
keyboard_arrow_right
keyboard_arrow_right
Sparen – 4 – Sparpotential zu Hause

Sparen – 4 – Sparpotential zu Hause

10.04.2024

Nicht nur beim Einkaufen, sondern auch zu Hause lassen sich viele Spartipps anwenden:

 

Beim Kochen:

·        Bereite Mahlzeiten in größeren Mengen zu und friere diese ein. Es ist günstiger als Convenience Produkte.

·        Verbrauche Obst und Gemüse vollständig oder friere sie ein.

·        Nutze „Meal Prep“

·        Verwende einen Deckel auf dem Topf, wenn du Wasser oder Mahlzeiten erhitzt.

·        Verwende zum Kochen nur so viel Wasser wie nötig.

·        Stelle kleine Töpfe nicht auf große Herdplatten. Du verlierst viel ungenutzte Wärme.

·        Verwende Schnellkochtöpfe. Sie sparen bis zu 60% Energie.

·        Nutze die Resthitze bei Elektroherden, um Speisen warmzuhalten oder fertig zu garen. Geht bei Induktionsherden weniger gut/ nicht.

·        Nutze die Resthitze des Backofens: heize damit die Küche oder schmelze z. B. Schokolade in einer feuerfesten Form in der Resthitze des Backofens, um anschließend damit den Kuchen zu verzieren.

 

 

Stromfresser identifizieren:

·        Schalte das Licht aus und nutze das natürliche Tageslicht.

·        Stelle deine Lampen auf stromsparende LEDs um.

·        Nutze energiesparende Geräte.

·        Stelle deine Beleuchtung auf ein gutes Beleuchtungssystem mit z. B. mehreren Strahlern um, anstatt viele kleine Lampen anzuschalten.

·        Vermeide den Stand-by-Modus vieler Elektrogeräte (z. B. durch Abschalten von Smart-TVs oder Routern). Viele Elektrogeräte haben heutzutage keinen Aus-Schalter mehr. Man muss den Stecker ziehen oder eine Stromleiste mit Kippschalter nutzen. Gerade im Urlaub können diese Stromkosten gespart werden.

·        Lasse den Fernseher nicht nebenbei laufen. Sieh bewusst fern.

 

 

Heizkosten sparen und richtig lüften:

·        Lasse das Fenster nicht dauerhaft gekippt und die Heizung an, insbesondere wenn du selbstregulierende Heizkörper hast. Dann heizt du sprichwörtlich zum Fenster raus.

·        Reguliere den Heizkörper richtig: wenn dir warm genug ist, drehe ihn runter, schalte ihn aber nicht ganz aus, um ihn danach wieder voll aufzudrehen. Das verbraucht unnötige Energie und Heizkosten.

·        Die ideale Raumtemperatur liegt bei 20 °C, die Wohlfühltemperatur meist bei 21 °C. Im Winter kann durchaus auch zu Hause ein Pulli statt eines T-Shirts getragen werden. Dadurch kann man Heizkosten deutlich senken.

·        Achtung: Ist deine Wohnung dauerhaft kälter als 17 °C kann sich jedoch gesundheitsschädlicher Schimmel bilden.

·        Ein Hygrometer (Raumfeuchte-Messer) und ein Thermometer in verschiedenen Räumen können dir helfen richtig zu heizen und zu lüften.

·        Die optimale Luftfeuchte liegt bei 40-60%.

·        Nutze Stoßlüften (ca. 5 min), ca. 3- 5x täglich. Drehe dabei die Heizkörper kurzfristig runter und danach wieder auf ihren Sollwert. Moderne Heizkörper/ Thermostate reagieren beim Stoßlüften (Zugluft) automatisch und regulieren sich selbst.

·        Richtiges Stoßlüften spart im Vergleich zu Dauerkippen bis zu 200 €/ Jahr.

·        Stellst du an deinen Fenstern dauerhafte Zugluft fest, kann es sich lohnen die Fenster nachträglich abzudichten.

·        Vermeide Zugluft unter Türen. Nutze z. B. einen „Zugluftdackel“ oder dichte die Tür nach.

·        Heize weniger stark genutzt Räume weniger.

·        Halte Türen zu kälteren Räumen (z. B. Abstellkammer oder Schlafzimmer) geschlossen.

·        Versperre Heizkörper nicht mit Möbeln. Dadurch kann sich die Wärme nicht im Raum entfalten.

·        Überprüfe deine Heizkörper auf eine richtige Funktionalität. Werden sie überall richtig warm? Wenn sie gluckern, müssen sie ggf. entlüftet werden.

·        Senke tagsüber die Raumtemperatur um 1-2 °C, wenn du nicht zu Hause bist.

·        Nutze programmierbare Thermostate.

·        Senke die Temperatur deiner Heizkörper um 2 °C, wenn du länger weg bist (z. B. im Urlaub).

·        Heize das Schlafzimmer tagsüber nicht hoch, wenn du abends durch Lüften die Wärme wieder vertreibst. Allgemein empfiehlt sich im Schlafzimmer eine leicht niedrigere Temperatur für einen besseren Schlaf.

·        Schließe nachts alle Rollos/ Fensterläden. Diese dämmen vor Kälte und kann bis zu 25% deiner Heizkosten sparen.

·        Falls du einen Kamin hast, sammele zeitig Brennholz für den Winter. In vielen Wäldern (bei der Gemeinde erkundigen) kann kostenlos Brennholz gesammelt werden. Dabei gilt oft Totholz oder heruntergefallene Äste („Raffholz“), also alles, was ohne Werkzeug aufgehoben werden kann. Ebenso kannst du dich im Frühjahr nach Baumschnitt erkundigen. Lagere das Holz bis zum Winter ein.

·        Es gibt kleine Solarzellen für den Balkon. Ob sich die Anschaffungskosten im Vergleich zu dem Strom, den sie einspielen und den du auch spontan nutzen kannst, lohnen, muss jeder selbst prüfen. Auch Solaranlagen fürs Dach sind von der Sonneneinstrahlung und der Region abhängig. Dies sollte jeweils individuell geprüft werden.

·        Lass Smartphones, Tablets oder ähnliches nicht über Nacht laden. Meist sind die Geräte nach wenigen Stunden voll und ziehen dann mehr Strom als nötig.

·        Ziehe den Stecker von nicht genutzten Elektrogeräten. Diese verbrauchen Strom, auch wenn sie ausgeschaltet sind („Dunkelstrom“).

·        Überlege, ob du neben einem Smartphone noch ein separates Telefon benötigst. Oftmals steht es nur noch rum und verbraucht Strom/ Akkus.

·        Vermeide Vereisungen im Kühlschrank und Gefrierschrank/ - Fach. Dies erhöht den Stromverbrauch.

·        Lasse die Kühlschranktür nicht unnötig lange offen stehen.

·        Erhitze Wasser im Wasserkocher, statt auf dem Herd. Ein Wasserkocher ist oftmals kostengünstiger (außer bei Induktionsherden).

 

 

Im Haushalt:

·        Putzmittel haben oft eine große Öffnung, weshalb man zu viel ins Wasser gibt. Dosiere es sparsam über die Kappe.

·        Nutze wenig Waschmittel, man gibt meist zu viel zu. Es schont nicht nur den Geldbeutel, sondern ist auch besser für die Umwelt.

·        Fülle die Wäschetrommel der Waschmaschine vollständig (Herstellerangabe beachten). Das Waschen von wenigen Kleidungsstücken verbraucht vergleichsweise deutlich mehr Wasser. Strom und Waschmittel.

·        Nutze den eco-Modus von Wasch- oder Spülmaschinen. Die Geräte laufen meist etwas länger aber sparen vergleichsweise deutlich mehr Wasser.

·        Nutze ein Waschmaschinenprogramm mit niedriger Temperatur. Für leicht verschmutze Kleidung reichen meist schon 20 bis 30 °C-Programme. Das spart Strom, da das Wasser weniger stark geheizt werden muss.

·        Hänge Wäsche zum Trocknen auf und lass die Sonne die Energie dafür liefern. Das spart im Vergleich zum Trockner viel Strom.

·        Falls du einen Kondenstrockner hast, nutze das Wasser zum Blumengießen (nicht für Lebensmittel oder trinken).

·        Sammele, wenn möglich, Regenwasser zum Blumengießen. Du kannst auch Restwasser (z. B. vom Eierkochen) oder Teereste zum Blumengießen verwenden.

·        Lasse Wasser nicht unnötig laufen, z. B. beim Zähneputzen oder duschen.

·        Die Verwendung einer vollen Spülmaschine ist wassersparender als von Hand zu spülen.

·        Geschirr muss nur in Ausnahmen (z. B. stark eingebranntes) vorgespült werden, bevor es in die Spülmaschine kommt.

·        Nutze wassersparende Duschköpfe.

·        Dusche statt bade.

·        Nutze die Wasserspartaste am WC, wenn möglich.

·        Trenne deinen Müll. Gib Batterien, Glas, Plastik und Papiermüll in das entsprechende Recycling. Es ist zusätzlich kostenlos, wobei Restmüll kostenpflichtig ist. Eine gute Mülltrennung kann deine Müllkosten drastisch reduzieren.

·        Suche dir Rezepte für preiswerte Gerichte. Probiere neues aus.

·        Baue Gemüse und Kräuter selbst auf dem Balkon oder im Garten an.

·        Verwende Tuben (z. B. Zahncreme oder Bodyloation) restlos. Schneide sie auf, du wirst überrascht sein, wie viel noch drin ist, was nicht mehr raus kommt.

·        Trage Zahnpaste quer statt längs auf die Zahnbürste auf. Du nutzt automatisch weniger, aber es ist ausreichend.

·        Wische feucht statt zu saugen oder nutze einen Handfeger.

·        Greife auf Hausmittel statt Apotheke zurück. Nutze z.B. eine Wärmflasche statt teure Wärmepflaster. Es spart außerdem Müll (den du bei der Entsorgung zahlen musst).

·        Nutze die Digitalisierung und drucke weniger oft etwas aus.

·        Lass dir Bankauszüge oder Rechnungen digital zustellen, statt per Post. Das spart dir zusätzliche Kosten.

·        Reklamiere defekte Produkte, insbesondere wenn du noch Garantieanspruch hast.

·        Nutze wiederverwendbare Aufbewahrungsbehälter für Lebensmittel, statt jedes Mal einen Gefrierbeutel/ Alufolie/ etc. wegzuwerfen. Nicht nur der Geldbeutel dankt es dir, sondern auch die Umwelt. Restmüll musst du ebenfalls zahlen.

·        Verzichte auf Lieferservice und koche lieber selbst. Lege dir ggf. eine Liste mit schnellen Gerichten an.

·        Anstatt für kleine Mengen ein energieineffizientes Backrohr anzuheizen, kann es sich lohnen, in eine Heißluftfritteuse zu investieren und stattdessen diese zu nutzen.

·       Ebenso rentiert es sich sehr schnell, bei einer entsprechenden Aktion in einen großen Tiefkühlschrank zu investieren, um mehr Platz für Meal Prep und TK-Rabattaktionen zu haben.

 

 

Do it yourself:

·        Prüfe, ob du kleine Handwerkstätigkeiten selbst erledigen kannst. Evtl. kann dich deine Familie oder ein Freund/ Bekannter unterstützen. Kleine Schäden oder Ausbesserungen lassen sich oftmals schnell selbst reparieren.

·        Vergleiche Angebote von Handwerkern, lass dir einen kostenfreien Kostenvoranschlag geben. Ist ein Angebot deutlich günstiger, prüfe die Vertragsbedingungen, oftmals sind versteckte Kosten vorhanden. Beachte, dass die realen Kosten im Vergleich zu einem Kostenvoranschlag um 20 % steigen können. Achte auf Seriosität.

·        Setze wenn möglich auf Langlebigkeit und eine gute Qualität, auch wenn die Anschaffung dadurch etwas teurer ist. Über viele Jahre spart man daran.

·        Versuche Gegenstände zu reparieren oder reparieren zu lassen, statt sie wegzuwerfen und neu zu kaufen. Kleidung kann oftmals einfach geflickt, Knöpfe wieder angenäht werden.

·        Lass Schuhe, die ansonsten gut erhalten sind, neu besohlen.

·        Wasche dein Auto selbst, statt die Waschstraße zu nutzen.

·        Streiche die Wohnung selbst.

·        Baue Möbel selbst auf.

·        Achtung: Elektroleitungen und Starkstrom immer vom Fachmann lassen machen!

·        Leihe dir Geräte, die du nur selten brauchst, aus (z. B. Hochdruckreiniger). Leihen ist günstiger als Kaufen

·        Veranstalte selbst einen Spiele- oder Fernsehabend mit Freunden, statt Weggehen oder einen Kinobesuch. Kocht gemeinsam statt zu bestellen.

·        Verabredungen mit Freunden kann man statt in einem Lokal oder Kino etc. gerade im Sommer auch im Freien mit im Supermarkt gekauften Getränken und Lebensmitteln abhalten, das kommt günstiger und ist oft sogar entspannter.

 

 

Für Mieter:

·        Prüfe immer deine Abrechnung, ob alle Daten korrekt und alle Punkte enthalten sind, die du als Mieter zahlen musst.

·        Achte darauf, dass keine Kosten enthalten sind, die vom Vermieter getragen werden müssen.

·        Prüfe, ob dein Verbrauch und der Umlagenschlüssel richtig abgerechnet sind.

·        Achte darauf, ob die Fristen für Nachzahlungen vom Vermieter (Forderungen) eingehalten werden.

·        Mieten sind häufig sehr teuer. Überlege, ob du in eine WG ziehen oder eine gründen möchtest (Mietvertrag beachten). Dies ist v.a. in Großstädten eine Alternative. Es kann auch eine Übergangslösung zum Sparen sein, gerade im Studium, als Azubi oder zum Berufsstart. Erlaubt das Gehalt die Miete alleine zu tragen, kann man sich umorientieren. Ein weiterer Vorteil einer WG ist, dass du nicht alle Möbel selbst finanzieren musst und tägliche Arbeiten, wie Putzen oder Kehrwoche, geteilt werden.

·        Suchst du nach Möbeln, kannst du auch in Secondhand-Läden oder Online-Plattformen schauen. Oftmals werden bei Haushaltsauflösungen günstig Möbel angeboten. Ebenfalls kann B-Ware, generalüberholte Artikel von Händlern oder Ausstellungsstücke in Möbelhäusern berücksichtigt werden.

·        Die Lage und der Komfort der Wohnung spiegeln sich häufig im Mietpreis wieder. Eine Wohnung im Dachgeschoss mit Schrägen oder Souterrain ist oftmals günstiger. Komfort wie Balkon oder Terrasse, Aufzug oder Autostellplatz treiben ebenfalls den Preis in die Höhe. Aber auch die Infrastruktur zur Wohnung und die soziale Struktur des Wohngebietes bestimmen den Mietpreis mit. Überlege dir ggf. auf was du in der aktuellen Situation verzichten oder was du kompensieren kannst.

KATEGORIEN

BerufDepressionenBehandlungMotivationSpendeProjektmanagementThemenabendBeraterFeiertageLobSparenWahrnehmungSelbsthilfeAllgemeinZeitmanagement

Neuste Beiträge

NÜTZLICHE LINKS

arrow_forward_ios ZUM CHAT arrow_forward_ios WAS TUN IM NOTFALL? arrow_forward_ios BERATER WERDEN arrow_forward_ios RATGEBER

HÄUFIGE FRAGEN

Du kannst hier über deine Probleme und Sorgen schreiben, seien es Krankheit, Depressionen, Mobbing, Trauer oder Liebeskummer oder andere Themen, die dich belasten.


Bitte beachte, wir sind kein Dating-Chat oder ähnliches.


Wir sind ein Kummerchat und bieten dir ein offenes Ohr und unsere Ratschläge und Hilfe. Dabei sind wir wie eine Selbsthilfegruppe organisiert. Du triffst also vermehrt auf User, die selbst Probleme haben. Daneben gibt es unsere Berater, die als Laien direkte Ansprechepartner darstellen.

Falls du allgemeine Probleme beim Einloggen hast, kannst du dich per E-Mail an den Admin wenden (info@kummerchat.com). Er ist für technische Details der richtige Ansprechpartner. Bitte erstelle keinen neuen Account um im Chat nachzufragen (siehe auch Regeln), auch dort wirst du per E-Mail an den Admin verwiesen. 

Ja, der Chat ist 100 % kostenlos. Wir finanzieren uns über Werbung und Spenden.

Ja, du bist hier vollständig anonym. Das Team wird dich niemals auffordern private Daten mitzuteilen. Der Austausch privater Daten (E-Mail, Adresse, Handynummer, etc.), ebenso wie Accountnamen für andere Plattformen ist verboten. Dies dient eurem Schutz, da wir leider Missbrauch feststellen mussten. Falls ein User dich auffordert private Daten zu nennen, verweigere die Antwort, um dich selbst zu schützen. Beachte, dass du nicht mehr anonym bist, sobald du ein Foto von dir als Profilbild online stellst.

Bei der Nutzung des Internets benötigst du eine IP (eine Art „Adresse“), damit du Daten aus dem Internet auf deinem Endgerät nutzen kannst. Diese IP ist für den Admin einsehbar und wird im Hintergrund technisch bedingt benötigt.