Motivation ist wie eine Energie, die uns antreibt. Sie ermöglicht uns Dinge zu tun und Ziele zu erreichen. Und damit letztendlich auch Erfolg zu haben. Jeder kennt das Fehlen von Motivation: man fühlt sich schwach oder träge. Allgemein ist es die Unlust, die uns vom Arbeiten (ganz allgemein gesehen) abhält. Motivation (oder auch deren Fehlen) ist häufig der Auslöser für unser Verhalten, in dem wir Anreize oder Bedürfnisse verfolgen. Das kann ein erhöhtes Engagement im Job sein, da dann eine Gehaltserhöhung eintritt. Oder auch ein Ziel innerhalb der eigenen Familie oder im privaten Bereich. Endlich ein Zimmer zu renovieren, weil wir uns dann gleich viel wohler darin fühlen. Oftmals erfordert es Eigeninitiative, anfangen und durchhalten, bis man fertig ist. Die Eigeninitiative führt damit ebenfalls zum Erfolg.
In schwierigen Zeiten kann unsere Motivation jedoch gehemmt sein, man erledigt Dinge vielleicht nur noch kurz vor knapp, weil andere sie erwarten, aber nicht weil man ein persönliches Interesse daran hat. Diese Haltung führt jedoch oft zu einem Druck und dieser löst wiederum Stress in uns aus. Einen Zustand, den man bestmöglich vermeiden sollte, was jedoch nicht immer möglich ist. Zusätzlich hat man nicht immer unendlich Zeit um Aufgaben anzugehen und zu erledigen. Daher sollte man die Arbeitsziele jeweils mit Bedacht wählen. Insbesondere wenn es private Ziele sind, die z. B. nicht zwingend einen Einfluss auf Schule, Beruf oder soziales Umfeld haben. Das sind zusätzliche Wünsche, die zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen, die man auch haben muss. Man hat nie unendlich Zeit, entscheidet man sich daher bewusst für etwas, entscheidet man sich auch zeitgleich bewusst gegen etwas anderes, das man dann gerade nicht macht. Jedoch lassen sich auch hier oft Vorgänge optimieren, so dass man wieder Zeit an anderen Stellen gewinnen kann.
Es gibt unterschiedliche Arten von Motivation: die äußere Motivation, die von Menschen oder Regeln in unserer Umgebung kommt. Das können Ansprüche von Eltern, Vorgesetzten oder im sozialen Netzwerk sein. Aber z.B. auch ein Sporttrainer, der zu besserer Leistung antreibt um zu gewinnen. Äußere Motivation kann auch auftreten, um Negatives zu vermeiden, z.B. Lernen gegen schlechte Noten in der Schule. Man tut also Dinge, um einer Unzufriedenheit aus dem Weg zu gehen. Die innere Motivation oder Selbstmotivation ist die Motivationen, die wir uns selbst wünschen und nicht von außen angefordert wird. Sie ist die innere Kraft, die uns antreibt, Ziele zu erreichen, indem wir uns etwas vornehmen, was wir gerne möchten.
Unsere Motivation kann täglich schwanken. Mal haben wir mehr, mal weniger. Das ist ganz normal. Es gibt auch Tage, da können wir gar keine innere Motivation finden und gehen vielleicht nur noch Dingen nach, weil es von uns erwartet wird. Auch solche Tage dürfen sein. Niemand ist immer stark und hat Kraft. Jedoch muss man aufpassen, dass sich diese motivationslosen Tage nicht unendlich aneinander reihen, sonst kommt es zur Stagnation und nichts bewegt sich mehr. Tritt das ein, sollte man sich fragen, was los ist, woran es liegt. Man trifft also auf Hindernisse im Leben. Aber Hindernisse können bewältigt oder umgangen werden. Sie sind also kein Ende, keine Sackgasse eines Weges. Ohne Motivation können Stunden und Tage sehr lange erscheinen, man fühlt sich schnell erschöpft und kann sein eigenes Potential nicht abrufen. Andererseits können wir auch Tage mit viel Motivation haben und spüren viel Kraft und Antrieb in uns. Motivation lässt uns mit positiver Verstärkung Dinge erledigen. Ist man motiviert bei einer Aufgabe, so macht man diese gerne und verbindet sie mit positiven Emotionen. Um motiviert zu sein und zu bleiben, benötigt es ein klares Ziel der Aufgabe und auch ein entsprechendes Verständnis der Aufgabe bzw. dem Weg zum Ziel. Denn damit kann man sich die Motivation aufrechterhalten.
Mit Motivation beginnen wir etwas, meist neues oder ein neuer Versuch. Dem folgt jedoch auch immer das Üben durch Wiederholen, das Dranbleiben. Sei es lernen für Schule, Studium oder Beruf, eine Diät oder mit dem Rauchen aufhören. All das beginnen wir mit einer Motivation. Dann folgt die tägliche Wiederholung, denn etwas einmal zu machen, reicht oft nicht aus. Mit Wiederholungen lernen wir das Neue anzuwenden und beizubehalten. Behalten wir diesen täglichen Rhythmus bei, kann daraus eine neue Gewohnheit werden. Gewohnheiten helfen uns die Selbstmotivation zu steigern und entsprechend das Vorhaben konsequent weiter zu führen.
Es mag jedoch nicht jeden Tag so sein, dass man Motivation hat dran zu bleiben. Hier kommt die Selbstdisziplin dazu. Also eine Disziplin, die man sich selbst auferlegt, sich an dem Tag zwingt, der neuen Aufgabe nachzugehen, weil man weiß, dass es gut ist, aber eigentlich keine Lust dazu hat. Wird die neue Aufgabe zur Gewohnheit, erfordert sie auch an schlechten Tagen nur sehr wenig Selbstdisziplin um sie zu erfüllen. Die Selbstdisziplin unterstützt daher die Selbstmotivation, womit wir unser Ziel erreichen können ohne große Verzögerungen an unmotivierten Tagen. Selbstdisziplin erfordert jedoch viel Energie. Diese Energie wird genauso wie die Selbstmotivation von kleinen Erfolgen genährt und wieder aufgefüllt. Kleine Erfolge bedeuten ebenfalls, dass man mit Spaß an der Sache bleibt. Eine weitere Energiequelle. Daher sind bei der Erfüllung von Aufgaben ein realistisches Ziel und ein gut geplanter Weg dahin als konkrete einzelne Schritte entscheidend.
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