BEWERBUNGEN SCHREIBEN – 3 – LEBENSLAUF

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Bewerbungen schreiben – 3 – Lebenslauf

Bewerbungen schreiben – 3 – Lebenslauf

19.06.2022

Der Lebenslauf kommt direkt hinter dem Anschreiben und darf nie fehlen. Während das Anschreiben dich als Person und deine Motivation zeigt, stellt der Lebenslauf deine fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten vor. Dabei sollen Format und Schriftart identisch zum Anschreiben sein, damit es ein einheitliches Bild ergibt. Insgesamt sollte der Lebenslauf besser schlicht gehalten werden und falls überhaupt Farben benutzt werden, sollten sie so gewählt werden, dass sie gut auszudrucken sind. Der Lebenslauf sollte zweispaltig sein (Tabellenformat aber kein Excel), wobei links jeweils Monat und Jahr steht und rechts die Stellenangabe bzw. Beschreibung. Werden auf der rechten Seite weitere Angaben benötigt, so sollten sie geordnet in Stichpunkten erfolgen. Online wird teilweise auch auf kreative Lebensläufe verwiesen. Hierbei sollte man jedoch wie beim Anschreiben vorsichtig sein und abschätzen, ob das zur Stelle und zum Unternehmen passt. Wirkt der Lebenslauf überladen, können relevante Station evtl. nicht direkt erkennbar sein und man fliegt schnell aus dem Rennen.


Früher hieß es oft, der Lebenslauf sollte nicht länger als 1-2 Seiten sein, jedoch gilt dies mittlerweile oftmals als überholt, da man häufiger Stellen und Positionen wechselt. Jedoch sollte ein Lebenslauf immer stellenspezifisch aufgestellt sein, insbesondere wenn schon mehr Berufserfahrung vorliegt. Besonders im akademischen Kontext kann er daher länger sein, wobei entsprechend auf eine deutliche Gliederung geachtet werden sollte: Publikationen, Seminare und Tagungen können schnell viel Raum einnehmen und sollten entsprechend untergliedert sein.


Alles was fachlich wichtig für den Arbeitgeber ist, sollte demnach auf der ersten Seite zu finden sein. Spezifisch aufgestellt bedeutet dabei auch, dass man beispielsweise nicht alle Praktika angibt. Bewirbt man sich auf einen Bürojob, muss ein Praktikum im Einzelhandel nicht angegeben werden. Bei einem Quereinstieg können fachspezifische Praktika in den neuen Bereich hingegen sehr nützlich sein. Daher empfiehlt es sich oft, erst mal alle Daten in einer Datei zu sammeln und jeweils unter neuem Namen abzuspeichern und für die entsprechende Stelle zu kürzen. Ist der Lebenslauf gut lesbar und schnell nachzuvollziehen, steigert das gleich die eigenen Chancen. Die relevanten Informationen müssen schnell zu finden sein.


Der Lebenslauf kann vollkommen unabhängig vom Anschreiben vorbereitet werden und ist ein eigenes Kapitel der Bewerbungsunterlagen. Klassisch wird der Lebenslauf chronologisch aufgebaut, wobei das Neueste oben steht und alles zeitlich folgend, älter werdend darunter aufgelistet wird. Die optische Gestaltung ist meist nüchtern.


Der Lebenslauf sollte immer aussagekräftig sein und wahrheitsgemäß. Er soll keine Lügen enthalten, wie z.B. das Datum ausdehnen, in dem man angestellt war oder eine Anstellung hinzu erfinden um eine Arbeitslosigkeit zu überdecken oder sich mehr Chancen auszumalen, oder durch nicht vorhandene Fortbildungen oder Kenntnisse. Lügen fliegen früher oder später auf und sind ein Kündigungsgrund.


Zum Lebenslauf gehört auch ein Foto. Extrovertierte Menschen können hierzu ein großes Foto als Deckblatt ganz vorne bei den Bewerbungsunterlagen verwenden. Introvertierten Menschen ist es meist angenehmer den Fokus auf das fachliche Wissen und die Kompetenzen zu legen und können bei einem kleineren Foto beim Lebenslauf bleiben. Dabei sollte eine schlechte Foto-Qualität (z.B. eingescannt oder abfotografiert) und bedingt vermeiden werden. Das wirkt unprofessionell. Das Foto kommt auf die erste Seite des Lebenslaufs rechts oben. Ein gutes Bewerbungsfoto kann direkt Sympathie für dich erzeugen.


Auch der Lebenslauf wird in verschiedene Abschnitte untergliedert, die eine jeweilige Überschrift haben, damit entsprechende Informationen schnell gefunden werden können. Im Folgenden wird dies stichpunkthaft aufgegliedert, wie es im Lebenslauf sein sollte. Angaben in Klammern sind zusätzliche Bemerkungen, die dir helfen sollen. Tipps und Vorlagen sind auch online zu finden.



Persönliche Angaben

Vollständiger Name

Private Anschrift

Ggf. Anschrift des aktuellen Arbeitgebers („angestellt bei“…, beide Anschriften können nebeneinander, sollten aber deutlich sichtbar getrennt und die private Anschrift mit „privat:“ überschrieben sein.)

seriöse E-Mail-Adresse (am besten etwas wie Vorname.Nachname@...)

persönliche Telefonnummer (Festnetz und mobil; die Telefonnummer sollte gut leserlich mit Leerstellen (z.B. 0150 123 456 78) geschrieben sein. So kann ein Personaler dich schnell und unkompliziert erreichen.)

Geburtsdatum und Geburtsort (Geburtsland nur dann angeben, wenn es nicht in dem Land liegt, in dem man sich bewirbt)


Optionale Angaben:

Staatsangehörigkeit (nur nennen, wenn der Job nicht im Inland ist oder eine ausländige Staatsangehörigkeit vorliegt)


Führerschein

Die Angabe des eigenen Führerscheins ist optional, außer man arbeitet beispielsweise im Kundenservice und muss zu den Kunden fahren (Dienstreisen), ist für den Beruf auf einen Führerschein angewiesen (dann ist es meist gefordert) oder als LKW-Fahrer/ Bus-Fahrer, etc., wo ein entsprechender Führerschein zwingende Voraussetzung ist. Den eigenen PKW-Führerschein anzugeben kann Vorteile haben, da man als mobil und flexibel angesehen wird. Dann sollte der Führerschein samt Klasse angegeben werden und evtl. auch ob ein eigener PKW vorhanden ist (nicht einscannen und in den Anhang). Einen Motorradführerschein sollte man hingegen besser nicht erwähnen, außer es ist stellenrelevant (Verkauf von Motorrädern, Einzelhandel für Motorradbedarf, Werkstatt, Kleintransporte wie z.B. Lieferservice mit Roller etc.). Motorradfahrer werden allgemein so eingestuft, dass sie schneller ausfallen können, da Unfälle meist schwerwiegender verlaufen.


Familienstand

Kinder und deren Alter (Ob man Kinder angeben will, ist einem selbst überlassen, kann dadurch aber z.B. Arbeitsausfälle durch Erziehungszeiten erklären. Wer diese im Lebenslauf angibt, sollte auch Kinder angeben. Dabei muss jedoch nicht deren Namen genannt werden sondern nur Anzahl bzw. Sohn/ Tochter und das Alter oder Geburtsjahr in Klammern.)


Konfession (nur, wenn es für den Arbeitgeber relevant ist, z.B. eine kirchliche Schule oder Kindergarten)


Seriöse Online-Profile



Beruflicher Werdegang/ berufliche Laufbahn

(eine Überschrift davon nennen, was einem besser gefällt)


Dieser Abschnitt dient der Fokussierung auf Qualitäten und Berufserfahrung, die man in den Mittelpunkt stellen will. Es soll herausgestellt werden, nicht nur was man getan hat, sondern auch was man erreicht hat.


Der zugehörige Zeitabschnitt gehört in eine schmalere linke Spalte. Berufsbezeichnung, Firma und weitere Angaben in eine breitere rechte Spalte. Bei der Angabe der Firma auf korrekte Schreibweise achten (GmbH, …& Co KG, etc.). Weitere Angaben können wichtigste Erfahrungen, Gelerntes und Tätigkeit (optional) sein. Es sollten jedoch keine Projektnamen oder spezifische Fachbegriffe genannt werden, mit denen andere nichts anfangen können. Weitere Angaben sollten maximal einen kurzen, verständlichen Satz lang sein. Dabei sollte immer eine aktive Formulierung gewählt werden (Mitarbeit in… nicht: habe mitgearbeitet bei…).


Es sollen jeweils nur die relevanten und nützlichen Stationen genannt werden. Wo man in der Grundschule war, interessiert niemanden mehr, ebenso Praktika in gänzlich anderen Berufszweigen. Dies kann man nennen, wenn ein Übertrag von Gelerntem möglich ist, oder sie ein gewisses Engagement aufzeigen sollen, z.B. Praktika statt Arbeitslosigkeit.


Wurden Auszeichnungen oder Erfolge erzielt, können sie jeweils benannt werden zur entsprechenden Stelle.


Zeigt der Lebenslauf größere Lücken oder Pausen ohne Anstellung auf, stolpert ein Personaler schnell drüber. Daher ist es gut, wenn man solche Zeiträume auch entsprechend erklärt, grob gilt alles über 2-3 Monate. Das können beispielsweise Zeiten für Kinderbetreuung sein, wenn man z.B. währenddessen nicht arbeitsnehmen (in Elternzeit) ist, aber natürlich trotzdem beschäftigt. Gleiches gilt auch als Pflegezeit für oder Betreuung von Angehörigen. Auch eine Angabe wie „arbeitssuchend“ klingt besser als diesen Zeitraum nicht zu benennen. Denn das zeigt, man will einen Job und kümmert sich und macht nicht „eben nichts“. Andere Erklärungen können ein Sabbatjahr, eine Orientierungsphase, eine Sprachreise mit Auslandaufenthalt, etc. sein.


Bei häufigem Stellenwechsel kann auch im Lebenslauf eine kurze Begründung erfolgen. Diese Information kann für Arbeitgeber interessant sein, da diese oft Arbeitnehmer suchen, die langfristig bleiben und nicht nach Monaten oder 1-2 Jahren wieder weg sind. Die Einarbeitungen eines Mitarbeiters kostet den Arbeitgeber erstmal Geld in Form von Schulungen und einen zweiten Mitarbeiter, der den Neuling einlernt. Das bedeutet zwei Mitarbeiter mit vollem Gehalt, die ihrer Arbeit jedoch (noch) nicht regulär nachkommen können. Daher werden gerne Leute gesucht, die bisher lange bei anderen Unternehmen waren und nicht oft wechseln, also eine gewisse Stetigkeit aufzeigen. Der Arbeitgeber macht sonst die Annahme: wer oft in der Vergangenheit wechselte (warum auch immer), wird es auch in der Zukunft tun. Gerade bei nicht selbstverschuldeten Wechseln (z.B. befristete Arbeitsverträge, Zeitarbeitsfirmen, betriebsbedingte Kündigung (z. B. Standortschließung, Stellenabbau) Umzug, etc.) ist es wichtig anzugeben, warum ein erneuter Arbeitswechsel vorliegt. Aber auch wenn es z.B. Differenzen in der Firma gab und man selbst kündigte, kann das angegeben werden. Das sollte aber besser die Ausnahme sein, sonst macht es auch kein gutes Bild. Klarheit und Ehrlichkeit können also Chancen schaffen, wobei keine Möglichkeiten für negative Interpretationen gegeben sein sollten. Wenn viele Wechsel von einem selbst ausgingen, kann es auch vorteilhaft sein, diese offen zuzugeben als sich in Ausreden zu verstricken. So kann man auch offen ansprechen z.B. einen Wechsel im Nachhinein bereut zu haben und dass man es jetzt anders machen würde. Man lernt schließlich auch aus Fehlern.



Ausbildung/ akademische Laufbahn

(anpassen, je nachdem was zutreffend ist)


Anschließend folgt der Abschnitt mit deiner schulischen Ausbildung. Hierbei wird nur der höchste Bildungsabschluss angegeben, welcher er ist, die Institution und wo man ihn gemacht hat. Bei einer akademischen Laufbahn zählt die Allgemeine Hochschulreife, Studium (BA/ MA, etc.) und falls vorhanden Dissertation und Habilitation aufeinander aufbauend. Im Falle einer Ausbildung ebenfalls der höchste Schulabschluss und dann entsprechend die Ausbildungszeugnisse (Geselle, Meister, etc.). Begonnen wird jeweils mit dem höchsten Abschluss. Die Abschlussnote sollte jeweils ergänzt werden. Eine Kopie der Zeugnisse sollte in den Anhang (bei viel Berufserfahrung oder bereits abgeschlossenen Ausbildungen kann auf das Schulzeugnis verzichtet werden. Bei der Suche eines Studienplatzes oder eines Ausbildungsplatzes ist es zwingend erforderlich). Der Schulabschluss wird als letztes genannt. Auch hier werden jeweils die Jahreszahlen mit angegeben. Bei einem Studium sollte der Studiengang und bei einer Ausbildung die Ausbildungsbezeichnung ggf. mit Schwerpunkten genannt werden. Bei Abschlussarbeiten im Studium wird ebenfalls das Thema der Thesis (Titel) angegeben.



Fähigkeiten und Kenntnisse

Hier sollen deine Fähigkeiten und Kenntnisse kurz aufgelistet werden, wobei nur die relevanten benannt werden sollen. Manche Vorlagen bieten diese auch mit einem Punktesystem bereits auf dem Anschreiben an, in dem man sich selbst einschätzt, wie gut man ist. Gibt es Zertifikate dazu, sollten die Kenntnisse hier nochmal wiederholt werden und das entsprechende Zertifikat genannt werden. Das Zertifikat kommt als Kopie in den Anhang. Ansonsten sollten die Kenntnisse nicht wiederholt werden.


Typische Software (EDV)-Kenntnisse sind Office-Anwendungen (meist sehr wichtig). Der Umgang mit stellenspezifischen Programmkenntnissen kann Boni verschaffen (z.B. Programmiersprachen, Umgang mit MatLab, Pyton, SAP, etc.). Zur eigenen Einschätzung können „Schulnoten“ vergeben werden, wobei „sehr gut“ ein sicherer Umgang bzw. Expertenumgang bedeutet. „Gut“ wird meist schon als weniger gut eingestuft als die Schulnote, daher sollte man vorsichtig in der Bewertung sein. Jedoch sollte man auch keine Expertenkenntnisse angeben, wenn diese nicht vorhanden sind. So kann man auch in „Grundkenntnisse“, „erweiterte Kenntnisse“ und „Expertenkenntnisse“ gliedern.


Sprachkenntnisse sind mittlerweile in vielen Bereichen wichtig. Unternehmen sind häufig international aufgestellt, bzw. haben auch Beschäftigte aus unterschiedlichen Nationen. Ist eine Fremdsprache Muttersprache sollte diese so angegeben werden. Englisch wird häufig als Fremdsprache gefordert, daher lohnt sich hier je nach Job auch ein Training bzw. eine Schulung mit Zertifikat, wobei diese meist kostenpflichtig sind. Diese können die Job-Chancen stark verbessern im Vergleich zu anderen Bewerbern, die diese Zertifikate nicht vorweisen können. Auch längere Auslandsaufenthalte oder Sprachreisen können hier angeführt werden, um zu zeigen, dass man eine Sprache beherrscht.



Weitere Bildung, Fähigkeiten und Kenntnisse

Hierzu gehören berufliche Fort- und Weiterbildungen, Schulungen und Seminare, aber auch entsprechende Weiterbildungen, die man beispielsweise privat machte und für die zukünftige Stelle relevant sein können, z.B. bei einem Quereinstieg oder um die eigenen Chancen zu verbessern. Die entsprechende Maßnahme wird genannt, ggf. mit Abschlussnote. Das Zertifikat gehört in die Anlagen. Auch hier gilt es nur relevante Weiterbildungen zu nennen und den zukünftigen Arbeitgeber nicht zu überfluten. Jährliche berufliche Schulungen können als solche einmalig genannt werden. Zertifikate können auch zu einem Bewerbungsgespräch mitgenommen und dort zur Verfügung gestellt werden.


Hat man beispielsweise ein Stipendium erhalten, kann es hier genannt werden. Im akademischen Kontext kann es auch dort angeführt werden.


Weitere Angaben können sein:

- Tagungen (wann, wo, Titel der Tagung)

- Ehrungen und Preise (wann, was, Name, ggf. Dotierung)

- Patente (wann, Titel)

- Publikationen, Monographien, Kongressbeiträge, Beiträge in Tagungsbänden (wann, Titel)

- Fachvorträge, Lehre (wann, was)

- Reviewertätigkeiten (wann, bei welchem Journal/ Verlag)

- Auslandserfahrung (wann, was), z.B. um eine besondere interkulturelle Kompetenz hervorzuheben, insbesondere im sozialen Bereich

 

 

Interessen

Diese Angabe ist freiwillig und betrifft das eigene Privatleben. Man erzählt neben dem Job etwas von sich als Mensch, kann damit aber auch beispielsweise Interessen, die mit dem Beruf verknüpft sind oder auch Softskills herausstellen. Ein ehrenamtlichen Engagement wie z.B. freiwillige Feuerwehr, Mitarbeit im Sportverein als Mannschaftsführer oder Trainer, wird oft positiv aufgefasst. Extremsportarten sind hingegen mit Vorsicht anzugeben, da sie ein erhöhtes Krankheitspotential sein können. Auch hier gilt, nur angeben, wenn es zum Beruf passt, z.B. Einzelhandel Outdoor-Ausstatter oder Klettern bei Gerüstbauer.


Insgesamt sollten nicht mehr als 5 Interessen oder Tätigkeiten genannt werden. Hier sollte auf das Wichtigste, bzw. Relevanteste fokussiert werden. Nennt man sehr viel scheint es, als ob man an vielen Hobbies Interesse hat, aber nichts wirklich macht. Das wirkt für den zukünftigen Arbeitgeber wieder unattraktiv.


Hobbies oder der Mensch abseits des Arbeitslebens ist auch gerne ein Gesprächsthema in Bewerbungsgesprächen um die Stimmung aufzulockern und den Mensch neben der Arbeit kennen zu lernen. Hier keine Angaben zu machen, kann das ganze Gespräch steif werden lassen, da ein Einstieg fehlt. Es könnte sogar als interessenlos und damit negativ ausgelegt werden. Andererseits kann man durch das gezielte Nennen von Hobbies auch Themen in einen Bereich lenken, der einen selbst stark interessiert und wo man sich auskennt. Jedoch sollten in einem Gespräch keine Details diskutiert werden, z.B. über Musikrichtungen, Farben für künstlerische Gestaltungen oder Fußballregeln erklärt werden.


Bedenke bei deinen Angaben: Was motiviert dich zu deinen Hobbies? Was bringen sie dir und was sind die persönlichen Empfindungen dahinter? Auch diese lassen sich herauszufinden und in das Anschreiben als Motivation integrieren. Oder als kurzer Satz im Lebenslauf, falls es ins Anschreiben nicht passte.


Typische Themen sind Sport (z. B. auch Vereinstätigkeiten, Mannschaftssport), Kunst, Musik (passiv oder aktiv mit eigenem Instrument), Kultur und Ehrenämter. Manche Hobbies können aufzeigen, dass man ein erhöhtes Verletzungsrisiko hat, wie z.B. auch beim Fußball oder aber bei Extremsportarten. Hier sollte immer abgewogen werden, ob das Nennen der Sportart sinnvoll ist. Wird im Job ein Teamplayer gesucht, kann Fußball ein positiver Aspekt sein.


Reisen in ferne Länder kann beispielsweise aufzeigen, dass man gerne den eigenen Horizont erweitert und Neues lernt. Bewirbt man sich jedoch auf eine Stelle, in der es extrem um Umweltschutz geht, können Flugreisen negativ ausgelegt werden.


Spielt man gerne Schach, zeigt man, dass man gerne dem eigenen Denkvermögen nachgeht. Lesen wird allgemein als Neugierde und Reflexionsvermögen bewertet. Ein soziales Engagement wird ebenfalls gerne gesehen. Geht es im Job beispielsweise um Gruppenarbeiten oder man solle sich um andere kümmern, so kann ein soziales Engagement Pluspunkte bringen.


Als Abschluss des Lebenslaufs kommt Name in Maschinenschrift, Ort, Datum (identisch mit Anschreiben und aktuell). Die Unterschrift wird dann nochmals handschriftlich gesetzt, falls alles ausgedruckt wird, oder als Bild in das Dokument eingefügt. Es sollte in schwarzer oder blauer Farbe unterschrieben werden, wie beim Anschreiben auch.




Quellen


Fluss, Joseph. BEWERBUNG - die perfekte Bewerbung schreiben: Das Buch, mit dem Sie lernen, andere von sich zu überzeugen, um Ihren Traumjob zu ergattern (mit exklusiven ... Anschreiben & Lebenslauf) (German Edition). Kindle-Version.


Momaroni , Stefano. Das Geheimnis erfolgreicher Bewerbungen: Anleitung zum perfekten Lebenslauf und Anschreiben (German Edition). Kindle-Version.


https://karrierebibel.de/arbeitszeugnis-formulierungen-bewertung/

(am 04.06.2021, 10:52 Uhr)


Kirch, Lukas. Der perfekte Lebenslauf in nur 90 Minuten: Eye-Tracking, Insider-Wissen: Darauf kommt es beim Lebenslauf an! (Bewerbung? Nichts leichter als das!) (German Edition). Kindle-Version.


Rahe, Christian B.. Ehrlich Bewerben: Wie Du Arbeitgeber Deines Traumjobs mit wahrlich einzigartigen Bewerbungsschreiben von Deiner Persönlichkeit und Motivation überzeugst ... geeignet für Quereinsteiger (German Edition). Kindle-Version.


Barwell, John R. N.. Bewerbung mit Erfolg: So meisterst du dein Job-Interview und sicherst dir deinen Traumjob (German Edition). Kindle-Version.


Barden, Julia. Erfolgreich bewerben von Anschreiben über Lebenslauf bis zum Vorstellungsgespräch - überzeuge jeden Personaler (German Edition). Kindle-Version.


Janson, Simone. Bewerbung richtig schreiben: Mit Lebenslauf & Motivationsschreiben verkaufen statt nur online & offline bewerben, Bewerbungsgespräche führen dank perfekten Anschreiben & Vorlagen (German Edition). Kindle-Version.


Traxler, Thomas. 10 Schritte zum Traumjob: Ein persönlicher Wegweiser durch den kompletten Bewerbungsprozess (German Edition). Kindle-Version.


Janson, Simone. Recruitingwissen für Jobsucher: Kriterien der Bewerberauswahl, Initiativbewerbung schreiben, Einstellungstests, Auswahlverfahren, Arbeitszeugnis, Online-Reputation, Jobinterview (German Edition). Kindle-Version. à amüsant aber weniger hilfreich

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